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In Ascheberg bei Münster ist der Startschuss für ein zukunftsweisendes Energieprojekt gefallen: Die Bauarbeiten für unsere neue 1-MW-Agri-PV-Anlage haben offiziell begonnen.

Auf der Fläche entsteht eine moderne Photovoltaikanlage mit einem einachsigen Solartracker (1P-System), die eine installierte Leistung von 988,2 kWp erreicht. Durch die intelligente Nachführung der Module wird ein spezifischer Ertrag von rund 1.250 kWh pro installiertem kWp erwartet.

Mit diesem Projekt verbinden wir landwirtschaftliche Nutzung und nachhaltige Stromerzeugung auf innovative Weise – ein weiterer Schritt in Richtung einer klimafreundlichen und effizienten Energiezukunft.


Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche

Das Besondere an diesem Projekt: Die landwirtschaftliche Fläche bleibt vollständig in Nutzung. Sie wird weiterhin klassisch im Ackerbau bewirtschaftet und mit Getreide bestellt. Die Solaranlage wird so integriert, dass ausreichend Raum für landwirtschaftliche Maschinen, Pflegearbeiten und Ernte bleibt.

Durch die erhöhte Bauweise und die intelligente Anordnung der Solartracker entsteht eine Doppelnutzung der Fläche - ohne sie zu versiegeln oder dauerhaft aus der Produktion zu nehmen. Die Bewirtschaftung kann nahezu unverändert fortgeführt werden, während gleichzeitig klimafreundlicher Strom erzeugt wird.


Nächste Schritte

Nachdem sämtliche Vorbereitungen erfolgreich abgeschlossen wurden, startet nun die nächste entscheidende Bauphase unseres Projekts. Sowohl die Proberammungen als auch das umfassende Bodengutachten wurden planmäßig durchgeführt und ausgewertet. Dabei konnten wichtige Erkenntnisse zur Bodenbeschaffenheit, Tragfähigkeit und optimalen Gründungstiefe gewonnen werden - eine essenzielle Grundlage für die langfristige Stabilität der Anlage.

Mit diesen Ergebnissen beginnt nun die Rammung der Stahlpfosten. Sie bilden das Fundament der gesamten Unterkonstruktion und sorgen dafür, dass die Anlage auch bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen sicher und zuverlässig betrieben werden kann. Durch das präzise Einbringen der Pfosten in den Boden wird eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung gewährleistet - ganz ohne zusätzliche Flächenversiegelung.


Erweiterung eines grünstromspeichers

Ein weiterer wichtiger Baustein unseres Projekts ist die geplante Erweiterung um einen leistungsstarken Grünstromspeicher. Nachträglich installieren wir am Standort einen Speicher mit einer Kapazität von rund 1.500 MWh, um die Einspeisung der Solartracker gezielt zu optimieren und den Stromertrag noch effizienter nutzbar zu machen.

Der Speicher ermöglicht es, überschüssige Energie aus sonnenreichen Stunden aufzunehmen und zeitversetzt wieder ins Netz einzuspeisen - genau dann, wenn sie benötigt wird. Dadurch lassen sich Lastspitzen abfedern, Netzengpässe reduzieren und die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage deutlich steigern. Gleichzeitig erhöhen wir die Versorgungssicherheit und leisten einen aktiven Beitrag zur Netzstabilität.

Mit der Kombination aus Agri-PV-Anlage und leistungsfähigem Speichersystem schaffen wir ein integriertes Energiekonzept, das Erzeugung und Nutzung intelligent miteinander verbindet. So wird erneuerbare Energie nicht nur nachhaltig produziert, sondern auch bedarfsgerecht verfügbar gemacht - ein weiterer Schritt hin zu einer flexiblen und zukunftsfähigen Energieinfrastruktur.



📞 Interesse an einer Agri-PV-Anlage?

Kontaktieren Sie AckerKapital - wir analysieren Ihre Fläche, erstellen eine Wirtschaftlichkeitsrechnung und kümmern uns um die Netzanfrage.

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) verbindet Landwirtschaft und Energiegewinnung auf intelligente Weise: Auf Ackerflächen wird gleichzeitig geerntet - und Strom produziert. Doch was kostet eine Agri-PV-Anlage wirklich? In diesem Beitrag erklären wir, welche Kostenfaktoren bei der Planung und Umsetzung eine Rolle spielen - und warum sich die Zusammenarbeit mit AckerKapital lohnt.


Was beeinflusst die Kosten einer Agri-PV-Anlage?


Die Investitionskosten für Agri-PV-Anlagen hängen von verschiedenen Komponenten ab. Neben der Größe des Projekts spielen auch Standort, technische Auslegung, Netzanschluss und Materialauswahl eine zentrale Rolle.

Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Kostenfaktoren - ohne pauschale Summen, aber mit transparenten Richtwerten aus der Praxis.


Kosten für Agri-PV-Module: Die Grundlage der Energieerzeugung


Ein großer Teil der Investition fließt in die Solarmodule. Je nach Anbieter, Leistung und Qualität liegen die Kosten in einem Bereich von 100 bis 110 Euro pro installiertem Kilowattpeak (kWp).

  • Hochwertige Module steigern langfristig die Energieausbeute

  • AckerKapital unterstützt bei der Auswahl effizienter Komponenten


Unterkonstruktion (UK): Mehr als nur ein Gerüst


Die Besonderheit von Agri-PV-Anlagen liegt in der Bauweise: Die Unterkonstruktion muss landwirtschaftliche Nutzung ermöglichen – z. B. durch höhere Aufständerung oder bewegliche Module.

Hier liegen die Kosten bei rund 170 Euro pro kWp – abhängig vom Design (z. B. ein- oder zweiachsig nachführbar) und den Bodenverhältnissen.

AckerKapital sorgt für die optimale Auslegung je nach Nutzungsart (Ackerbau, Tierhaltung etc.)


Netzanschluss: Der oft unterschätzte Kostenblock


Viele Projektentwickler kalkulieren die Kosten für den Netzanschluss zu niedrig. Tatsächlich liegt dieser Posten häufig zwischen 250.000 und 300.000 Euro - je nach Entfernung zum Netzverknüpfungspunkt, benötigter Leistung und technischer Ausführung.

Tipp: Frühzeitige Netzanfragen über Ackerkapital sorgen für Klarheit und vermeiden spätere Überraschungen.


Weitere relevante Kostenpositionen

  • Planung und Genehmigung (Behörden, Umweltprüfungen, Gutachten)

  • Erdarbeiten und Montage

  • Wechselrichter, Speicherlösungen (optional)

  • Betrieb und Wartung (O&M)

  • Versicherungen, Projektsteuerung und Finanzierung

Diese „weichen“ Faktoren können je nach Region, Grundstück und Projektdesign stark variieren. AckerKapital analysiert in Machbarkeitsstudien, welche Szenarien wirtschaftlich und rechtlich sinnvoll sind.


Warum AckerKapital der richtige Partner für Ihre Agri-PV-Anlage ist


  • Ganzheitliche Projektbegleitung: Von der Flächensicherung über die Netzanfrage bis zur Umsetzung

  • Erfahrung mit landwirtschaftlichen Nutzflächen

  • Verlässliches Netzwerk aus Planern, Gutachtern und Installationspartnern

  • Klares Ziel: nachhaltige Wertschöpfung für Flächeneigentümer und Investoren

Mit AckerKapital behalten Sie alle Kosten im Blick, steigern die Effizienz Ihres Projekts und sichern sich langfristige Einnahmen aus Stromerzeugung - ohne Ihre landwirtschaftliche Nutzung aufzugeben.


Früh dran sein lohnt sich: Preisvorteile und Standort sichern


Jetzt handeln lohnt sich: Mit der angekündigten Einspeisevergütung von 9,2 Cent pro Kilowattstunde wird Agri-PV bald wahrscheinlich noch wirtschaftlicher – und entsprechend steigt das Interesse rapide. Sobald die gesetzliche Grundlage offiziell in Kraft tritt, ist mit einem deutlichen Anstieg der Anlagenpreise zu rechnen, da viele Landwirte dann Projekte gleichzeitig umsetzen wollen. Wer sich jetzt mit Ackerkapital aufstellt, kann sich die heutigen Preise noch sichern - bevor die Nachfrage die Kosten weiter steigen lässt.

Zusätzlich wichtig: Pro Kommune darf aktuell nur ein Landwirt eine Agri-PV-Fläche von bis zu 2,5 Hektar realisieren. Wer zu spät kommt, verliert diese Chance – schnelle Entscheidungen sichern den Standortvorteil.


Fazit: Agri-PV lohnt sich – mit der richtigen Kalkulation und dem richtigen Partner


Auch wenn sich keine pauschale Zahl für die Kosten einer Agri-Photovoltaik-Anlage nennen lässt, bietet ein strukturierter Blick auf die einzelnen Kostenbestandteile Klarheit. Materialpreise wie Module (100-110 €/kWp) und Unterkonstruktion (170 €/kWp), kombiniert mit einem Netzanschluss von 250.000 bis 300.000 €, zeigen schnell, wie wichtig professionelle Planung ist.


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Photovoltaik-Module: Die richtige Wahl für Agri-PV-Anlagen

Photovoltaik-Module (PV-Module) sind der Schlüssel zur Nutzung von Sonnenenergie, besonders in der Landwirtschaft, wo Agri-PV-Anlagen eine wachsende Rolle spielen. Diese Anlagen kombinieren Energieproduktion mit landwirtschaftlicher Nutzung und stellen spezifische Anforderungen an die eingesetzten Module. Durch die richtige Modulauswahl kann eine optimale Balance zwischen Stromerzeugung und Pflanzenwachstum erreicht werden. Dabei stehen Landwirten vor allem zwei Modultypen zur Verfügung: Standard-PV-Module und semi-transparente PV-Module. Beide Varianten bieten unterschiedliche Vorteile, die gezielt auf die Anforderungen der jeweiligen Agri-PV-Anlage abgestimmt werden sollten.

Standard-PV-Module

Standard-PV-Module, auch als opake Module bekannt, sind lichtundurchlässig und zeichnen sich durch ihre hohe Effizienz in der Stromerzeugung aus. Sie eignen sich gut für Agri-PV-Anlagen, bei denen Flächen für Energieproduktion priorisiert werden. Diese Module sind robust, kostengünstig und weit verbreitet. Allerdings kann ihr Schattenwurf das Pflanzenwachstum beeinträchtigen, was die landwirtschaftliche Produktivität einschränken könnte.

Semi-transparente PV-Module

Semi-transparente PV-Module bieten eine innovative Lösung für Agri-PV-Anlagen, da sie Lichtdurchlässigkeit mit Energieerzeugung kombinieren. Diese Module ermöglichen es, dass ein Teil des Sonnenlichts die Pflanzen erreicht, was besonders für schattenverträgliche Kulturen von Vorteil ist. Zusätzlich können sie zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen, indem sie die Temperaturen unter den Modulen regulieren. Trotz ihrer höheren Kosten und geringeren Effizienz im Vergleich zu Standard-Modulen bieten sie eine optimale Balance zwischen landwirtschaftlicher und energetischer Nutzung.

Vor- und Nachteile der Modultypen

Standard-PV-Module:

  • Vorteile:

    • Hohe Effizienz bei der Stromerzeugung

    • Niedrige Kosten pro Watt-Leistung

    • Robust und langlebig

  • Nachteile:

    • Kein Lichtdurchlass, potenzieller Einfluss auf das Pflanzenwachstum

    • Eingeschränkte Anwendbarkeit für bestimmte Kulturen

Semi-transparente PV-Module:

  • Vorteile:

    • Kombination von Energiegewinnung und Lichtdurchlass

    • Verbesserte Bedingungen für Pflanzenwachstum

    • Optimale Nutzung für schattenverträgliche Kulturen

  • Nachteile:

    • Geringere Effizienz bei der Stromerzeugung

    • Höhere Kosten

    • Geringere Robustheit

Fazit

Die Wahl des richtigen PV-Moduls für eine Agri-PV-Anlage hängt von den spezifischen Anforderungen ab. Standard-PV-Module sind ideal für maximale Energieerzeugung, während semi-transparente Module eine bessere Integration von landwirtschaftlicher Nutzung und Energieproduktion bieten. Eine fundierte Entscheidung kann dazu beitragen, den Nutzen von Agri-PV-Anlagen zu maximieren und gleichzeitig die Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu fördern.

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