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Betreiber werden: Warum sich genau jetzt eine eigene Agri-PV-Anlage für Betriebe rechnet

Noch nie waren die Bedingungen für eine eigene Agri-PV-Anlage so ideal

Die Nutzung von Photovoltaik (PV) auf kleineren landwirtschaftlichen Flächen war lange Zeit wirtschaftlich nicht attraktiv. Doch diese Zeiten sind vorbei. Mit neuen Regelungen und Förderungen hat sich das Blatt gewendet, und gerade für Landwirte eröffnen sich jetzt lukrative Möglichkeiten, auf 2,5 ha ihre eigene Agri-PV-Anlage zu errichten und zu betreiben.


Privilegierte Baufläche für Agri-PV-Anlagen: Landwirtschaftliche Betriebe haben einen entscheidenden Vorteil: Sie dürfen ohne Bebauungsplan einen Bauantrag für eine Agri-PV-Anlage auf bis zu 2,5 ha stellen. Diese privilegierte Baufläche ermöglicht eine schnellere Genehmigung und Fertigstellung der Anlage in weniger als zwölf Monaten – ein erheblicher Vorteil gegenüber konventionellen, größeren Anlagen. Dies bedeutet weniger Bürokratie und eine zügigere Inbetriebnahme Ihrer PV-Anlage.


Kein Flächenverlust durch Agri-PV: Eine der größten Sorgen vieler Landwirte ist der Verlust wertvoller Anbauflächen. Doch mit einer Agri-PV-Anlage auf 2,5 ha bleibt diese Sorge unbegründet. Der minimal beanspruchte Teil Ihrer Fläche kann weiterhin für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Sie können Ihre bisherigen Ernteerträge erzielen oder die Fläche als Weideland nutzen. Somit bleibt Ihre landwirtschaftliche Produktion unberührt und profitabel.


Lukrative EEG-Vergütung: Dank des Solarpakets I sind Agri-PV-Anlagen finanziell äußerst attraktiv. Sie erhalten eine Vergütung von bis zu 9,5 Cent pro kWh. Dies macht auch kleinere Anlagen zu einem lohnenden Investment. Die Kombination aus hoher Vergütung und geringen Betriebskosten führt zu einer schnellen Amortisation und langfristigen Erträgen.


Beibehaltung des Agrarstatus: Ein weiterer Vorteil der Agri-PV ist die Beibehaltung Ihres landwirtschaftlichen Status. Dank der Agri-PV DIN SPEC 91434 bleibt Ihre Fläche als landwirtschaftliche Nutzfläche klassifiziert. Dies bedeutet, dass Sie weiterhin die GAP-Prämie erhalten und steuerliche Begünstigungen genießen können. Ihr Agrarbetrieb bleibt somit voll funktionsfähig und finanziell unterstützt.


Sinkende Kosten für PV-Komponenten: Neben den genannten Vorteilen wirken sich auch die aktuellen Marktbedingungen positiv auf Ihre Investitionsentscheidung aus. Die Preise für wesentliche PV-Komponenten wie Module, Wechselrichter und Stahl sind in den letzten 18 Monaten stetig gesunken und haben mittlerweile einen Tiefpunkt erreicht. Dies bedeutet, dass die Anschaffungskosten für Ihre Agri-PV-Anlage so niedrig sind wie nie zuvor.


Fazit: Eine lohnende Investition in die Zukunft. Die Installation einer Agri-PV-Anlage auf 2,5 ha bietet Landwirten zahlreiche Vorteile: schnelle Genehmigungsverfahren, keine Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen Nutzung, attraktive Vergütungen und sinkende Kosten für PV-Komponenten. Nutzen Sie diese Chance, um Ihren Betrieb nachhaltig zu sichern und gleichzeitig von den Vorteilen der Solarenergie zu profitieren. Investieren Sie in Ihre Zukunft und machen Sie den ersten Schritt zu Ihrer eigenen 2,5 ha Agri-PV-Anlage.




Jonas G. Kaczmarczyk Agri-PV Experte

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